E-Haus 2015

Die neue, noch modernere Auflage der Sonderschau E-Haus war einer der Besuchermagnete bei der Fachmesse eltefa. Eine Vielzahl aktueller technischer Lösungen und Produktinnovationen wurden vom Fachverband präsentiert.

Besonders im Blickpunkt standen die Themen Energieeffizienz, LED-Beleuchtung, Energieerzeugung und Energiespeicherung inkl. Energiemanagement. Die dargestellten Lösungen verdeutlichten, wie sich Energieeinsparpotenziale in Gebäuden ausschöpfen lassen und wie moderne Gebäude als Teil der Energiewende fungieren sollen. Das E-Haus besitzt damit höchste politische Aktualität. So hatte sich dann auch eine Vielzahl politischer Vertreter des Landes für einen Besuch im E-Haus bei der eltefa 2015 angekündigt.

Moderne Gebäudetechnik praxisnah und „live“ erleben

Den Auftakt machte Paul Nemeth, energiepolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. Besonderes Interesse fanden die unter Glasböden dargestellten Elemente der Gebäudeautomation und die Integration und Nutzung von Photovoltaik- und Kleinwindkraftanlage, der Brennstoffzelle sowie den Batteriespeichersystemen im E-Haus.

Effizient und sauber

Das E-Haus entspricht dem Wunsch vieler Verbraucher, ein gutes Stück weit unabhängig von den Energieversorgern zu sein. Ziel ist es, saubere und bezahlbare Energie für den Eigenverbrauch erzeugen zu können. Elektrische Energie soll möglichst nur dann aus dem öffentlichen Versorgungsnetz bezogen werden, wenn diese vom Energieversorger zu einem möglichst günstigen Tarif zur Verfügung steht. Intelligente Gebäudetechnik ermöglicht eine Eigenverbrauchsquote von bis zu 70 Prozent.

Staatsministerin Silke Krebs, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen wurde im E-Haus deshalb die dezentrale Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen, der optimierte Eigenverbrauch und innovative Speichertechnologien, mit denen überschüssige Energie für die Zeiten konserviert werden kann, in denen weder Wind weht noch die Sonne scheint, demonstriert. Im Gespräch wurden dabei die etablierten Energiedienstleistungen der E-Handwerke, die zunehmend in Konkurrenz zu Energievertrieb und Netzbetreiber angeboten werden, thematisiert. Am Beispiel des dargestellten Energiemanagementsystems wurde deutlich, welche Entwicklungen im hoheitlichen Netzbereich und beim Energievertrieb noch notwendig sind, um erzeugungsabhängige Stromtarife anbieten zu können.

Komfort und Sicherheit

Im E-Haus wurden auch Lösungen zur Verbesserung von Komfort und Sicherheit präsentiert. Multifunktionales, generationenübergreifendes Wohnen stand im Blickpunkt des Besuchs vom Vorsitzenden der FDP-Fraktion im Land, Dr. Ulrich Rülke. Da die gesamte Technik über Smartphones, Tablet PCs und das Internet steuerbar sind, wurde schnell sichtbar, wie moderne Gebäude- und Kommunikationstechnik insbesondere auch ältere Menschen unterstützen kann, damit sie möglichst lange mit hoher Lebensqualität in ihren eigenen vier Wänden leben können. Inaktivitätsmonitoring, Sensorböden und spezielle, einfache Bedienoberflächen zur Gebäudesteuerung kommen dabei ebenfalls zum Einsatz.

Technisch ausgereift und einfach zu bedienen

Intelligente Mess-, Steuer- und Regeltechnik gewährleisten höchste Wohnqualität. Elektrisch angetriebene Fenster können über Tablet PC, Smartphone oder Tastschalter geöffnet sowie geschlossen werden und sind dabei absolut einbruchssicher. Raumluftsensoren erkennen schlechte Luft. Die Fenster im Bad werden auf Knopfdruck undurchsichtig. Ein besonderes Highlight war auch die Beleuchtungstechnik. In allen Räumen kam ausschließlich LED-Technik zum Einsatz, die in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte verzeichnen konnte.

Das hier auch Informationstechnik und Kommunikation eine zentrale Rolle spielen, davon konnte sich Ministerialrat Bernd Scherrer vom Ministerium für Finanzen und Wirtschaft im E-Haus überzeugen. Gesprächspunkte bei seinem Besuch am letzten Messetag waren insbesondere auch Themen der Digitalisierung, Wirtschaft 4.0, des Internets der Dinge und der IT-Sicherheit.

Alles in Allem war auch diese Sonderschau wieder ein Highlight für die Messebesucher – nicht nur für das Fachpublikum sondern auch für die eingeladenen Schüler der allgemeinbildenden Schulen, die sich so live schon mal Einblicke in die Welt der E-Handwerke verschaffen konnten. Selber ausprobieren hat da am meisten Spaß gemacht – und genau dafür ist die Sonderschau E-Haus gedacht. Technik live erleben und verstehen. Ziel erfüllt!

» Flyer E-Haus








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