E-Haus

Sonderschau „E-Haus“
Großer Publikumsmagnet war wie schon auf der vorhergehenden eltefa das mit zeitgemäßer Gebäudetechnik ausgestattete E-Haus. Energieeffizienz und Elektromobilität waren dort erlebbar. Es wurde praktisch demonstriert, dass Energieeffizienz und Komfort nicht im Widerspruch zueinander stehen.
In einem 100 Quadratmeter großen Modellwohnhaus mit sechs Räumen plus Garage konnten sich Architekten, Handwerker, Ingenieure, Planer und alle Interessierten Anregungen holen, wie neueste intelligente Gebäudetechnik sinnvoll und effizient eingesetzt werden kann. Gezeigt wurden energieeffiziente Beleuchtungen, grüne IT fürs Büro, das Erfassen und Auswerten von Verbrauchsmengen mit intelligenten Zählern (Smart Meter), über KNX vernetzte Hausgeräte, Photovoltaikanlagen und eine Wallbox als Haustankstelle für das Elektroauto.
Damit war auch das Thema Elektromobilität Bestandteil der Sonderschau. In der Garage war ohne Zweifel der zur Verfügung gestellte Tesla Roadster Anziehungspunkt für die Besucher. Im Außenbereich der Sonderschau waren weitere Elektrofahrzeuge wie z.B. ein E-Bike, ein E-Smart und ein Mitsubishi i-MiEV zu sehen. Auch die dazu passende Ladeinfrastruktur mit konduktiven Ladesäulen und ein induktives Ladesystem konnten in Augenschein genommen werden. Auch eine andere Facette der Elektromobilität, die Brennstoffzellentechnik, wurde anhand eines kleinen Modells anschaulich demonstriert – inklusive Wasserstofferzeugung mit Photovoltaikstrom.
Ein ganz besonderes Highlight war sicherlich auch die Steuerung der Gebäudetechnik innerhalb der Sonderschau via Touch-Panels, iPhone bzw. iPad oder auch über jeden schnellen Internetzugang. An allen drei Messetagen bestand zudem die Möglichkeit, das E-Haus auch online via Webcam in Augenschein zu nehmen und außerhalb der Messeöffnungszeiten verschiedene Funktionen wie Licht an/aus/dimmen, Heizung (Raumtemperatur) oder Jalousien etc. online zu bedienen.
Die Besucher der Sonderschau zeigten sich von den vielfältigen technischen Möglichkeiten, die heute schon realisierbar sind, beeindruckt. Die Feinheiten der modernen Gebäudetechnik sind allerdings im Vorbeigehen nicht zu entdecken, sondern erschlossen sich den Interessierten oftmals erst, wenn die Standbetreuer die Funktionsweise näher erläuterten.





