Elektro- und Informationstechnik
Baden-Württemberg

Unser Betrieb wird effizienter
Lichtwelten, neu definiert
Es werde LED
Was in den eigenen vier Wänden noch überschaubar ist, kann im Betrieb schnell zu immenser Geldverschwendung werden: Unnütz brennendes Licht in Fluren, Treppenhäusern und Lagerräumen treibt die Energiekosten hoch. Übers Jahr summieren sich da Beträge, die Ihr Betrieb besser anderswo investieren sollte. Einsparpotenzial: bis zu 80 %.
Einspar-Potenziale, die es auszuleuchten gilt
Denn die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz kann die Produktivität des ganzen Betriebes steigern. Dabei sollte sie auf die vielfältigen Aufgabengebiete und Funktionsräume optimal abgestimmt sein. Neben energieeffizienten Lampen selbst kommt es dabei auf die intelligente Lichtsteuerung an. Dauerbeleuchtung ist fast immer zu teuer und dagegen lässt sich was tun: Smarte Bewegungsmelder, Präsenzmelder und Lichtsensoren helfen, die Beleuchtung in allen Bereichen so zu regeln, wie sie wirklich im Betrieb benötigt wird. Neue Dimmtechnologien steuern auch Energiesparlampen und LED-Leuchten flimmerfrei und reduzieren die Kosten nochmals um bis zu 45 %. Ihr E-Handwerksexperte berät Sie gerne, wie einzelne Leuchtsysteme in ein sinnvolles Gesamtkonzept integriert werden können. Denn erst im Zusammenhang mit einer intelligenten Gebäudesystemtechnik via EIB/KNX schöpfen Sie alle Energieeinsparpotenziale aus.
Effiziente Lösungen
- Energiesparlampen statt konventioneller Glühlampen einsetzen, das spart rund
80 % Stromverbrauch. - Halogen-Metalldampflampen bieten etwa 50 % höhere Lichtausbeute und bessere Farbwiedergabe als Quecksilber-Hochdrucklampen.
- Hocheffiziente elektronische Vorschaltgeräte verlängern die Lebensdauer der Lampen, sorgen für eine bessere Farbwiedergabe und verbrauchen rund 20 % weniger Strom.
- Büro- und Konferenzräume tageslichtabhängig dimmen.
- Blendfreie Spiegelrasterleuchten einsetzen.
- In Hallen und großen Lagerräumen T12-Leuchtstoffröhren durch T8- oder T5-Röhren ersetzen.
- Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder in Bereichen einsetzen, die nur zeitweise genutzt werden.
- Weniger Steuerungsaufwand durch zentrale Lichtsteuerung und Automatikschalter.
- Automatikschalter mit Bewegungsmelder in Korridoren, Toiletten, Treppenhäusern, Tiefgarage, Kühlund Vorratsräumen.
- LED Lampen und Systeme verbrauchen deutlich weniger Energie und haben kaum Wärmestrahlung.
- Die neue elektronische Generation von Energiesparlampen hält rund acht Mal länger als eine herkömmliche Glühbirne und sie hat eine fünf Mal höhere Lichtausbeute als eine Glühlampe. Eine 20-W-Energiesparlampe erzielt etwa den gleichen Lichtstrom wie eine Glühlampe mit 100 W Leistung. Der Verbrauch ist um rund 80 % geringer, die teurere Anschaffung rentiert sich daher bald.

Überall dort, wo sich nicht ständig jemand aufhält, kann gespart werden. Bewegungsmelder schalten das Licht nur an, wenn jemand die Räume betritt. So lassen sich enorme Mengen Strom sparen.
Auch bei neuen Lampentypen lohnt es sich, auf die Eneergieeffizienz zu achten. Innerhalb eines Lampentyps kann es deutliche Unterschiede geben. Die T5-Leuchtstofflampen sind zum Beispiel wesentlich effizienter als die älteren T12-Modelle.
Richtig interessant wird es, wenn für den gesamten Betrieb ein intelligent gesteuertes Beleuchtungssystem eingeführt wird. Denn auf diese Weise können alle Einsparmöglichkeiten von bis zu 80 % maximal ausgeschöpft werden.
Moderne Technologien schaffen blendfreies und flexibles Licht am Arbeitsplatz und tragen durch den hohen Leuchten-Betriebswirkungsgrad zur optimalen Energieeffizienz bei.
Aktuell
Eine spannende und abwechslungsreiche Position in der Zukunftsbranche Elektrohandwerke ist zu besetzen als Technische Beraterin / Technischer Berater mit der Qualifikation Dipl.-Ing. Elektrotechnik bzw. Energietechnik.
Energiesparlampen und Heizungen mit Thermostatventil sind dabei mittlerweile gang und gäbe. Weniger bekannt ist der nicht unbeträchtliche Stromverbrauch von Umwälzpumpen in Heizungsanlagen, die im Keller manchmal unbeachtet pausenlos auf Hochtouren laufen, auch im Sommer. Grund genug für den Fachverband gemeinsam mit der EnBW AG eine Informationsinternetseite zur sogenannten „Aktion Stromsparpumpe“ für die Endkunden zur Verfügung zu stellen.
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