Elektro- und Informationstechnik
Baden-Württemberg

Die Zukunft des Wohnens
Photovoltaik – sind die sonnigen Tage gezählt?
Ab 2009 senkt die Bundesregierung die Einspeisevergütung für Solarstrom. Bleibt die umweltfreundliche Technologie für private Haushalte interessant?
Nie zuvor wurden in Deutschland so viele Photovoltaik-Anlagen errichtet wie in den letzten
5 Jahren. Grund dafür ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz von 2004. Dies schreibt fest, dass jede Kilowattstunde photovoltaisch erzeugten Stroms zu einem festen Tarif ins öffentliche Netz eingespeist werden kann.
Derzeit sind das 0,4675 Euro pro Kilowattstunde Solarstrom. Das ist weit mehr, als der Anlagenbetreiber selbst für Strom bezahlen muss. Dadurch soll die umweltfreundliche Technologie für breite Kreise finanziell attraktiv gemacht werden. Bisher nach 10 Jahren im Plus. Eine Photovoltaik-Anlage für ein Einfamilienhaus kostet je nach Größe zwischen 20.000 und 35.000 Euro. Dank der derzeit hohen Einspeisevergütung hat sich die Investition grob gerechnet in 10 Jahren amortisiert. Danach liefert die Anlage noch mal 10 Jahre sauberen Strom zum Nulltarif. Das heißt, Solarstromproduzenten gehen am Ende der Anlagenlaufzeit mit einem Plus aus dem Geschäft.
Bisher nach 10 Jahren im Plus.
Eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus kostet je nach Größe zwischen 20.000 und 35.000 Euro. Dank der derzeit hohen Einspeisevergütung hat sich die Investition grob gerechnet in 10 Jahren amortisiert. Danach liefert die Anlage noch mal 10 Jahre sauberen Strom zum Nulltarif. Das heißt, Solarstromproduzenten gehen am Ende der Anlagen- laufzeit mit einem Plus aus dem Geschäft.
Ab 2009 wird die Förderung jährlich um 8 % zurückgefahren.
Viele Bauherren sind verunsichert. Lohnt sich eine Photovoltaikanlage in Zukunft noch? Zwar sinkt bei Neuanlagen durch die geringere Bezuschussung die Rendite. Auf der anderen Seite rechnen Branchenkenner mit einem Preisrückgang bei den Modulen.Um auch in Zukunft als Gewinner dazustehen, rückt zunehmend die Betriebszeit der Anlage in den Vordergrund. Hochwertige Module mit 30 Jahren Lebensdauer sind dabei keine Ausnahme. Nimmt der Hauseigentümer überdies zinsgünstige Förderkredite in Anspruch, wird sich seine Photovoltaik-Anlage auch in den nächsten Jahren noch rechnen.
Bestens aufgestellt
Einen großen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage haben die örtlichen Gegebenheiten. Optimal ist eine Ausrichtung des Daches nach Süden. Für eine maximale Energieausbeute sollten die Solarzellen so aufgestellt werden können, dass die Sonne im rechten Winkel darauf trifft. Verschattung durch Bäume oder Nachbargebäude sollten gering sein. Schließlich beeinflusst der Wohnort den zu erwartenden Stromertrag. Die höchste Sonneneinstrahlung genießt laut Statistik erwartungsgemäß der Süden Deutschlands.
Stichwort: Überspannung
Die Installation umfassender Schutzmaß- nahmen gegen Überspannungen hilft, einen störungsfreien Langzeitbetrieb für die Photo- voltaikanlage sicher zu stellen und den Finanzierungsplan einzuhalten.
Stichwort: Einspeisevergütung
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz garantiert den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen eine fixe Einspeisevergütung über 20 Jahre. Beispiel: Wenn Sie Ihre Anlage heute in Betrieb nehmen, vergütet Ihnen der Staat den ins Netz eingespeisten Strom 20 Jahre lang mit dem für 2008 geltenden Tarif. Für Dachanlagen bis 30 KW Spitzenleistung sind das zur Zeit 46,75 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Inbetriebnahme im Jahr 2009 bekommen Sie nur noch 43,01 Cent pro Kilowattstunde gutgeschrieben.
Aktuell
Am 13. März 2010, führen die Innungen und der Landesverband gemeinsam das 9. Unternehmerforum Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg im SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart, durch. Der Zeitrahmen wird sich von 9:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr erstrecken. Änderungen bei Themen oder Referenten vorbehalten.
Die EnBW Regional AG in Kooperation mit der EnBW Energiegemeinschaft e. V. und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg führen gegenwärtig für die im Installateurverzeichnis eingetragenen Installateure an den Standorten der Regionalzentren insgesamt neun Veranstaltungen durch.
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Energiesparlampen und Heizungen mit Thermostatventil sind dabei mittlerweile gang und gäbe. Weniger bekannt ist der nicht unbeträchtliche Stromverbrauch von Umwälzpumpen in Heizungsanlagen, die im Keller manchmal unbeachtet pausenlos auf Hochtouren laufen, auch im Sommer. Grund genug für den Fachverband gemeinsam mit der EnBW AG eine Informationsinternetseite zur sogenannten „Aktion Stromsparpumpe“ für die Endkunden zur Verfügung zu stellen.
Die Tarifkommission des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und die IG Metall haben sich am Abend des 12.10.2009 im Rahmen der dritten Tarifverhandlungsrunde nach einem intensiven Verhandlungsverlauf auf einen Tarifabschluss für das Elektrotechniker- und Elektromaschinenbauer-Handwerk verständigt.
Wird in der einen oder anderen Veröffentlichung bereits das Ende der Wirtschaftskrise verkündet, so kann diese Aussage nicht grundsätzlich für die Elektrohandwerke in Baden-Württemberg übernommen werden. Viele Betriebe sind doch in ihrer Struktur auf Aufträge aus Industrie und Gewerbe ausgerichtet. Und dieser Motor stottert unverändert gewaltig.
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die...
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