Elektro- und Informationstechnik
Baden-Württemberg

Die Zukunft des Wohnens
Reduzieren Sie den Verbrauch und nicht den Spaß.
Bei Unterhaltungselektronik und Computer lässt sich mit einfachen Mitteln eine Menge Strom sparen.
Viele Geräte in Wohn- und Arbeitszimmer brauchen selbst dann Strom, wenn sie ausgeschaltet sind. Andere erhöhen heimlich die Stromrechnung. Obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind, ziehen sie Strom, zum Beispiel Stereoanlagen.
Jedes Jahr verschwenden wir in Deutschland durch Leerlaufverluste so viel Strom, wie Berlin und Hamburg zusammen verbrauchen. Abgesehen von den Kosten erhöhen wir damit unnötig den CO2-Ausstoß. Denn Strom wird in Deutschland zum Großteil durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas erzeugt. Mit nur wenigen simplen Tricks und einem klugen Einkaufsverhalten kann man zum Klimaschutz beitragen. Die wirksamsten Tipps haben wir Ihnen nachfolgend zusammengestellt.
9 Tipps gegen „Stromdiebe“:
Tipps für den Einkauf.
1. Achten Sie beim Kauf von neuen Geräten darauf, dass sie einen echten Netztrenn- schalter haben. Damit das Gerät im ausgeschalteten Zustand keinen Strom verbraucht.
2. Kaufen Sie nur Geräte, die im Bereitschaftsmodus weniger als 1 Watt verbrauchen.
3. Fragen Sie beim Kauf eines großen Flachbildschirms nach dem Energieverbrauch. Hier gibt es große Unterschiede.
Tipps für Ihren Computerpark.
4. Lassen Sie Ihren Computer in den Arbeitspausen nicht weiterlaufen, sondern schalten Sie in den Standby-Modus. So verbraucht er weniger Strom und ist in wenigen Sekunden wieder betriebsbereit.
5. Verwenden Sie eine so genannte Master-Slave-Steckdosenleiste, wenn an Ihrem Computer viele Peripheriegeräte wie Drucker oder Lautsprecher hängen. Damit werden automatisch alle Geräte zusammen mit dem Computer ausgeschaltet.
Tipps für Hifi-Anlage & Co.
6. Lassen Sie Fernseher, Stereoanlage, DVD-Spieler, Videorekorder oder Anruf- beantworter nicht im Standby-Betrieb laufen. Das kann Sie teuer zu stehen kommen.
7. Achtung bei Fernseher und Satellitenempfänger: Manche dieser Geräte aktualisieren ihre elektronische Programmzeitschrift im Standby-Modus.Wenn Sie diese Funktion regelmäßig nutzen, achten Sie beim Einkauf auf einen Standby-Verbrauch von unter 1 Watt.
8. Stecken Sie Ladegeräte und Netzteile aus, wenn sie nicht benutzt werden. Die meisten verbrauchen auch dann Strom, wenn Handy oder DVD-Player nicht geladen werden.
9. Fehlt bei einem Gerät der Netzschalter, hilft nur: Stecker ziehen. Bequemer ist die Anschaffung einer Steckdosenleiste mit eingebautem Netzschalter.
» Mehr dazu hier...
Werden Sie Power Manager
Moderne PCs und Notebooks verfügen in der Regel über ein stromsparendes Power-Management-System. Vergewissern Sie sich, dass es auch aktiviert ist: bei Windows unter „Systemsteuerung“ entweder „Energieoptionen“ oder „Energieverwaltung“ anklicken und dann nach Wunsch konfigurieren.
Aktuell
Am 13. März 2010, führen die Innungen und der Landesverband gemeinsam das 9. Unternehmerforum Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg im SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart, durch. Der Zeitrahmen wird sich von 9:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr erstrecken. Änderungen bei Themen oder Referenten vorbehalten.
Die EnBW Regional AG in Kooperation mit der EnBW Energiegemeinschaft e. V. und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg führen gegenwärtig für die im Installateurverzeichnis eingetragenen Installateure an den Standorten der Regionalzentren insgesamt neun Veranstaltungen durch.
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Energiesparlampen und Heizungen mit Thermostatventil sind dabei mittlerweile gang und gäbe. Weniger bekannt ist der nicht unbeträchtliche Stromverbrauch von Umwälzpumpen in Heizungsanlagen, die im Keller manchmal unbeachtet pausenlos auf Hochtouren laufen, auch im Sommer. Grund genug für den Fachverband gemeinsam mit der EnBW AG eine Informationsinternetseite zur sogenannten „Aktion Stromsparpumpe“ für die Endkunden zur Verfügung zu stellen.
Die Tarifkommission des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und die IG Metall haben sich am Abend des 12.10.2009 im Rahmen der dritten Tarifverhandlungsrunde nach einem intensiven Verhandlungsverlauf auf einen Tarifabschluss für das Elektrotechniker- und Elektromaschinenbauer-Handwerk verständigt.
Wird in der einen oder anderen Veröffentlichung bereits das Ende der Wirtschaftskrise verkündet, so kann diese Aussage nicht grundsätzlich für die Elektrohandwerke in Baden-Württemberg übernommen werden. Viele Betriebe sind doch in ihrer Struktur auf Aufträge aus Industrie und Gewerbe ausgerichtet. Und dieser Motor stottert unverändert gewaltig.
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die...
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