Unser Leitbild

Das Leitbild des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg

Die Mitgliedsunternehmen des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg formulieren das nachstehende Leitbild.

Stellung und Entwicklung der elektro- und informationstechnischen Handwerke in Wirtschaft und Gesellschaft.

Das  Leitbild des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg dient als

  • Orientierungs- und Entscheidungshilfe für jedes einzelne Mitgliedsunternehmen
  • Handlungsrichtlinie für die Innungen und den FV EIT BW im Rahmen der  Vertretung der Interessen der Mitgliedsunternehmen
  • Grundsatzpapier für die Informationsweitergabe an die Öffentlichkeit

Die baden-württembergischen elektro- und informationstechnischen Handwerke mit rund 10.000 Unternehmen, ca. 50.000 Beschäftigten und rund fünf Mrd. Euro Umsatz gewährleisten flächendeckend Beratung, Planung, Herstellung, Handel, Installation und Instandhaltung elektrotechnischer und elektronischer Geräte, Anlagen und Systeme.

Die drei elektrohandwerklichen Berufe (Elektrotechniker, Elektromaschinenbauer und Informationstechniker) werden umfassend und sich ergänzend ausgeübt. Sie organisieren sich in den Elektrotechniker- bzw. Informationstechniker-Innungen.

» 1. Technologie und Innovation als Herausforderung

  • Die baden-württembergischen elektro- und informationstechnischen Handwerke beanspruchen aufgrund ihrer Kompetenz alle Tätigkeiten in Verbindung mit der Elektrotechnik und Elektronik.
  • Sie bauen ihre Kompetenz im traditionellen Produkt- und Dienstleistungsbereich aus.
  • Sie nehmen Impulse des technologischen Fortschritts aktiv und zukunftsgerichtet auf und setzen sie als innovative Produkte und Dienstleistungen am Markt um.
  • Sie verstehen Innovation als permanenten, in die Zukunft gerichteten Entwicklungsprozeß, der sich an den neusten technischen Möglichkeiten orientiert.

» 2. Positionierung am Markt

  • Die baden-württembergischen elektro- und informationstechnischen Handwerke stehen zum bewährten dreistufigen Absatzweg (Industrie-Großhandel-Handwerk) für den Einsatz des elektrotechnischen Materials.
  • Sie setzen auf Qualität:
    - Einhaltung der anerkannten und gültigen Regeln der Technik
    - Wirtschaftlichkeit
    - permanente  Marktbeobachtung
    - organisatorische und technische Innovationsbereitschaft
    - Flexibilität
  • Sie lehnen eine Einschränkung durch fremdbestimmte Qualitätsstandards ab
  • Sie werden sich ändernden Marktbedingungen anpassen, ihre Stellung und Funktion auf dem Markt neu definieren und sich entsprechend positionieren.
  • Sie bieten ihren Kunden in allen Bereichen der Elektrotechnik Lösungen an und erbringen alle erforderlichen Dienstleistungen zu einem bestmöglichen Preis- und Leistungsverhältnis. Sie sind kompetenter Partner für ihre Kunden in Beratung, Planung und Umsetzung.
  • Sie sind offen für enge und leistungsfähige Kooperationen mit anderen Handwerken, Herstellern, Großhandel, Energieversorgungsunternehmen. Dadurch wird erreicht:
    - Optimale Auftragsabwicklung und Gewährleistung der Kundenzufriedenheit
    - Laufende Produktentwicklung
    - Verbesserung der Handelsspannen
    - Bedarfsgerechte Stromvermarktung
    - Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Sie stellen sich den Herausforderungen des Europäischen Marktes. Jedes einzelne Mitgliedsunternehmen tritt gegen Wettbewerbsverzerrungen (z. B. Verstoß gegen das Entsendegesetz, Schwarzarbeit, illegale Beschäftigungen, Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz usw.) ein.

» 3. Der Unternehmer im E-Handwerk

  • Der Unternehmer der baden-württembergischen elektro- und informationstechnischen Handwerke wird zum Zweck der Gewinnerzielung verstärkt unternehmerisch denken und handeln. Moderne betriebswirtschaftliche Kenntnisse müssen in den Unternehmen vorhanden sein und umgesetzt werden. Dies gilt vor allem für die Bereiche betriebliche Organisation, Finanzkontrolle, Kostenrechnung, Marketing, Vertragswesen und Personalführung.
  • Der Unternehmer bestimmt durch seine Preispolitik den Markt und lehnt ruinösen Wettbewerb ab.
  • Der Unternehmer betreibt ein zukunftsorientiertes aktives Marketing und richtet seine Ziele und Entscheidungen an den Marktverhältnissen und den Bedürfnissen seiner Kunden aus.
  • Der Unternehmer wird seinen Mitarbeitern gegenüber einen leistungs- und zufriedenheitsorientierten Führungsstil verwirklichen. Aufstiegs- und Qualifikationsmöglichkeiten werden eröffnet. Größte Anstrengungen werden unternommen, um den beruflichen Nachwuchs zu gewinnen, zu fördern und zu halten.
  • Der Unternehmer garantiert durch Aus- und Weiterbildung im eigenen Unternehmen die Qualität im Elektrohandwerk.
  • Der Unternehmer zeigt Mut und Bereitschaft, um Wege zu neuen Technologien
    zu beschreiten.
  • Der Unternehmer stärkt durch die Übernahme ehrenamtlicher Tätigkeiten
    das Elektrohandwerk.

» 4. Nutzen für die Gesellschaft

  • Die baden-württembergischen elektro- und informationstechnischen Handwerke übernehmen die Sicherheitsgarantie für die von Ihr erbrachten Leistungen.
  • Sie sind wesentlicher Bestandteil des staatstragenden Mittelstandes. Jeder Unternehmer wirkt durch sein ehrenamtliches Engagement bei der politischen Willensbildung mit.
  • Sie stellen qualifizierte Arbeitsplätze zur Verfügung.
  • Sie stellen eine qualifizierte Aus- und Fortbildung für den beruflichen Nachwuchs sicher.
  • Sie bieten umweltfreundliche Problemlösungen sowie Produkte mit geringen Entsorgungsfolgen und wirtschaftlichem Energieverbrauch an. Sie befassen sich mit regenerativen Energiequellen.

» 5. Notwendige politische Rahmenbedingungen

  • Die baden-württembergischen elektro- und informationstechnischen Handwerke bekennen sich zur sozialen Marktwirtschaft. Sie erwarten, dass die Politik Rahmenbedingungen schafft, die tatsächliche Entwicklungsmöglichkeiten und Wettbewerbschancen gewährleisten.
  • Sie begrüßen und unterstützen die Auflösung monopolistischer Strukturen in allen Märkten einschließlich des konzerngesteuerten handwerklichen Wettbewerbs. Sie bekämpfen nicht marktkonforme Subventionspraktiken.
  • Sie verlangen vom Gesetzgeber, vom Tarifpartner, von ihren Herstellern und Lieferanten Maßnahmen zur Stärkung der mittelständischen Unternehmen und zur Verhinderung einer Zunahme wirtschaftlicher Konzentrationsprozesse.
  • Sie fordern die Beibehaltung des großen Befähigungsnachweises als Sicherstellung für eine hochwertige Versorgung der Bevölkerung.






Aktuell

9. Unternehmerforum Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg

Am 13. März 2010, führen die Innungen und der Landesverband gemeinsam das 9. Unternehmerforum Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg im SpOrt Stuttgart, Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart, durch. Der Zeitrahmen wird sich von 9:00 Uhr bis ca. 16:30 Uhr erstrecken. Änderungen bei Themen oder Referenten vorbehalten.

„Entwicklungen in der Energiewirtschaft und Einfluss auf die Elektroinstallation“

Die EnBW Regional AG in Kooperation mit der EnBW Energiegemeinschaft e. V. und dem Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg führen gegenwärtig für die im Installateurverzeichnis eingetragenen Installateure an den Standorten der Regionalzentren insgesamt neun Veranstaltungen durch.

Fachverband @ twitter

Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand! Mit twitter ist es Ihnen jederzeit und überall möglich, die neuesten Nachrichten bzw. Handwerksmeldungen von Ihrem Fachverband - ob am Computer oder direkt vom Mobiltelefon - abzurufen.

Aktion Stromsparpumpe – Elektrohandwerker helfen beim Austausch von Heizungspumpen

Energiesparlampen und Heizungen mit Thermostatventil sind dabei mittlerweile gang und gäbe. Weniger bekannt ist der nicht unbeträchtliche Stromverbrauch von Umwälzpumpen in Heizungsanlagen, die im Keller manchmal unbeachtet pausenlos auf Hochtouren laufen, auch im Sommer. Grund genug für den Fachverband gemeinsam mit der EnBW AG eine Informationsinternetseite zur sogenannten „Aktion Stromsparpumpe“ für die Endkunden zur Verfügung zu stellen.

Tarifabschluss 2009 im Elektrohandwerk Baden-Württemberg

Die Tarifkommission des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und die IG Metall haben sich am Abend des 12.10.2009 im Rahmen der dritten Tarifverhandlungsrunde nach einem intensiven Verhandlungsverlauf auf einen Tarifabschluss für das Elektrotechniker- und Elektromaschinenbauer-Handwerk verständigt.

Ergebnisse der Konjunkturumfrage Herbst 2009

Wird in der einen oder anderen Veröffentlichung bereits das Ende der Wirtschaftskrise verkündet, so kann diese Aussage nicht grundsätzlich für die Elektrohandwerke in Baden-Württemberg übernommen werden. Viele Betriebe sind doch in ihrer Struktur auf Aufträge aus Industrie und Gewerbe ausgerichtet. Und dieser Motor stottert unverändert gewaltig.

In eigener Sache: Technischer Berater / Technische Beraterin gesucht
In eigener Sache: Technischer Berater / Technische Beraterin gesucht

Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die...

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70376 Stuttgart
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Telefax (0711) 55 18 75

E-mail: info(at)fv-eit-bw.de