Aktuelles vom 18.10.11
E-CHECK von Kabel BW empfohlen
Im Zuge des Ausbaus des Breitbandkabelnetzes schließen die Techniker von Kabel BW - oft auch aus Innungsfachbetrieben des Elektrohandwerks -, täglich bei Kunden ihre Anlage an die privaten Hausverteilnetze an. Da das nicht nur in Neubauten geschieht, sondern auch in älteren Gebäuden mit ebenso veralteten Elektroanlagen, war häufig festzustellen, dass die Hausverteilnetze den Anforderungen für die neue Kabelnetztechnologie oft nicht mehr gerecht werden. Um Schäden vorzubeugen empfiehlt Kabel BW seit der zweiten Oktober-Woche diesen Kunden eine E-CHECK-Überprüfung durch einen qualifizierten Fachbetrieb aus dem E-Handwerk.
Der E-CHECK prüft und dokumentiert den Zustand von Elektroanlagen
Der E-CHECK wurde bereits 1996 vom Elektrohandwerk für die regelmäßige Überprüfung von elektrischen Anlagen und Geräten eingeführt. Er ist die offizielle Prüfplakette der Innungsbetriebe des Elektrohandwerks, die den ordnungsgemäßen Zustand von Elektroanlagen und Elektrogeräten dokumentiert. Bei der Prüfung ortet der Fachmann technische Defekte und behebt sie, bevor ein Schaden entstehen kann. Der E-CHECK schützt aber nicht nur vor Schäden, er zeigt auch Verbesserungsmöglichkeiten auf. Außerdem stellt er für den Anlagenbetreiber sicher, dass gesetzliche Vorschriften und Prüffristen eingehalten werden.
Ein Verschleiß von elektrischen Anlagen ist nicht zu vermeiden. Unsachgemäße oder veraltete Elektroinstallation kann aber in jedem Objekt zu einer tickenden Zeitbombe werden. Dazu kommt noch, dass mit immer mehr Elektrogeräten in Wohnungen und Häusern auch das Risiko von Geräteschäden und Stromunfällen steigt. Das zudem oft auch die vorhandene Elektroinstallation - insbesondere in älteren Gebäuden - überlastet wird, stellen auch die Innungsfachbetriebe bei den regelmäßigen E-CHECK-Prüfungen fest, wie Thomas Bürkle, Vorsitzender des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und Landesinnungsmeister, warnend konstatiert. So ist seit Jahren eine ansteigende Anzahl von Schäden zu beobachten, die durch Elektrizität verursacht wurden. Die Folge sind nicht nur wenig erfreuliche und kostenintensive Ausfälle, sondern oftmals auch gravierende Personenschäden durch Rauch und Feuer.
Erst kürzlich wurde in der Presse von zwei spektakulären Fällen berichtetet, die auf Sicherheitsmängel in der Elektroinstallation zurückzuführen sind. Einmal war es der Brand in einem Bietigheimer Juweliergeschäft, der zum Abbruch des Pferdemarkt-Festumzuges führte und laut Polizeibericht vermutlich durch einen Defekt in der Schaufensterbeleuchtung verursacht wurde. Das andere Ereignis ist die Schließung des Leonberger Sportzentrums wegen massiver Sicherheitsmängel in den technischen Anlagen für längere Zeit. Diese beiden aktuellen Fälle machen deutlich, wie wichtig die regelmäßigen Überprüfungen von elektrischen Anlagen im gewerblichen und auch im privaten Bereich sind.
Mit dem E-CHECK kann Sicherheit und Komfort erhöht werden
Landesinnungsmeister Thomas Bürkle weist hierbei darauf hin: „Diese Prüfung darf nur vom geschulten Innungsfachbetrieb des Elektrohandwerks durchgeführt werden. Nur so ist die Qualität des E-CHECK garantiert. Der zertifizierte E-Handwerker stellt auch sicher, dass der E-CHECK nicht mit dem Prüfprotokoll und der E-CHECK-Plakette aufhört.“ Die E-CHECK-Prüfung kann vielmehr Basis für eine ganze Reihe von Verbesserungen und Handlungsempfehlungen sein, mit denen durch intelligenten Einsatz aktueller Schutzmaßnahmen und neuer Geräte gleichzeitig Sicherheit und Komfort erhöht werden können. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Aspekt, dass dadurch die Energieeffizienz der Elektroanlagen erhöht und Energie gespart werden kann. Vorrangiges Ziel ist allerdings, Schäden durch Strom, Feuer und Rauch gar nicht erst zuzulassen.
Vor diesem Hintergrund begrüßt der Fachverband ausdrücklich die Aktion von Kabel-BW, ihren Kunden eine E-CHECK-Prüfung zu empfehlen.
Da in knapp acht Monaten, am 1. Mai 2012, das analoge Satelliten-Signal abgeschaltet wird, könnten in den kommenden Wochen zudem vermehrt Kunden am Kabel-Empfang interessiert sein. Alle Kunden, die mit der Umstellung auf digitalen Empfang konfrontiert sind, werden evtl. nicht auf digitalen Sat-Empfang umrüsten, sondern sich überlegen auf Kabel-Empfang umzustellen.
An dieser Stelle sei hier nochmals auf das kostenloses Paket mit Infomaterialien zur Abschaltung der analogen Satellitenübertragung verwiesen, das alle E-Markenbetriebe zur Weitergabe an die Kunden beim FV EIT BW anfordern können.
Kontakt:
Andreas Bek, FV EIT BW
Hauptgeschäftsführer
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