Aktuelles vom 24.02.11
E-Mobile erobern Ludwigsburg
Elektromobilität ist heute in aller Munde. Alle sind sich einig, dass das Auto der Zukunft elektrisch fährt. Es gibt viele Gründe, die für Elektromobilität sprechen. Da wären einmal die Klima- und Umweltschutzaspekte zur CO2-und Schadstoffreduktion, aber auch die Chance, die Abhängigkeit von erdölbasierten Kraftstoffen zu reduzieren. Elektrofahrzeuge machen eine umweltfreundliche und zukunftsfähige Mobilität möglich.
Die Stadt Ludwigsburg hat sich im Rahmen des Modellprojekts „Elektromobilität vernetzt nachhaltig“ das Ziel gesetzt, wirtschaftliche und verbraucherorientierte Verkehrskonzepte für die Zukunft zu erarbeiten und die Markteinführung von Elektrofahrzeugen vorzubereiten und zu unterstützen. Ein wesentlicher Baustein sollte dabei sein, dass die Stadtverwaltung ihren Mobilitätsbedarf mit elektrischen Fahrzeugen deckt. Damit soll auf der einen Seite erforscht werden, welche Fahrzeugarten sich für welche städtischen Dienstfahrten beziehungsweise -wege eignen. Auf der anderen Seite soll auch eine grundlegende Bewusstseinsbildung bei der Bevölkerung und ortsansässigen Unternehmen für die elektromobile Zukunft der Stadt erfolgen. Seit dem 17. Februar 2011 umfasst nun der Fuhrpark der Stadtverwaltung insgesamt 15 Elektrofahrzeuge.
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Obwohl durch die Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplans Elektromobilität Modellregionen gefördert werden, damit in Deutschland bis zum Jahr 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren, wurden 2010 in Deutschland gerade einmal 300 E-Autos zugelassen. Die Akzeptanz der E-Mobilität bei den Verbrauchern kann wesentlich durch den unmittelbaren Zugang der handwerklich geprägten Unternehmen zum Kunden gesteigert werden. Aufgabe des Elektro-Handwerks ist es, die Ladeeinrichtungen der Elektrofahrzeuge mit den dazugehörigen Sicherungssystemen zu installieren. „Nur ausgebildete Fachleute können hier eine VDE-gerechte Installation sicherstellen“, betont Thomas Bürkle, Vorsitzender des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg. Daher auch das große Engagement des Verbands auf diesem Gebiet.
Kontakt:
Petra Schulze, FV EIT BW
Technische Beraterin
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