Aktuelles vom 03.11.11
Konjunkturumfrage Herbst 2011 – Sehr gutes Geschäftsklima in den E-Handwerken Baden-Württemberg
Bei einer anhaltend guten Geschäftslage und hoher Auslastung blicken die Fachbetriebe der elektro- und informationstechnischen Handwerke in Baden-Württemberg optimistisch in die Zukunft. Gute Beschäftigungslage führt zu einer Verschärfung des Fachkräftemangels.
Bei der Herbstkonjunkturumfrage des Fachverbandes Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg, bewerten 63,6 % der befragten Unternehmen die gegenwärtige Geschäftslage als gut (Vorjahr: 53,6 %). Dies soll auch im ersten Halbjahr 2012 so bleiben. 79 % Prozent der Unternehmen gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus.
Die unverändert stabile Nachfrage nach elektrohandwerklichen Leistungen hat ihre Basis sowohl bei privaten als auch gewerblichen Auftraggebern. 31,6 % der Betriebe verweisen auf einen gestiegenen Auftragsbestand bei den privaten Auftraggebern (Vorjahr: 29,8 %). Deutliche Impulse erreichen die Branche von Aufträgen aus der gewerblichen Wirtschaft. 35,6 % der Betriebe vermelden einen gestiegenen Auftragsbestand (Vorjahr: 29,4 %).
Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch bei den Umsätzen insbesondere im Handwerksbereich der Branche wieder. Konnten im Herbst 2010 29,6 % der Betriebe auf gestiegene Umsatzzahlen verweisen, so sind es im Herbst 2011 43,8 %. Einher geht jedoch erneut ein deutlicher Anstieg der Einkaufspreise. 81,8 % der befragten Unternehmen berichten von gestiegenen Einkaufspreisen. Diese Preiserhöhungen konnten nach Angaben der Betriebe jedoch überwiegend nicht am Markt weitergegeben werden. Lediglich 25% der Betriebe bestätigen einen Anstieg ihrer Angebots- und Verkaufspreise. Diese positive Bewertung lässt sich nicht auf den Handelsbereich übertragen. 23% der Betriebe berichten aus diesem Segment über rückläufige Umsatzzahlen.
Die grundsätzlich positive Konjunkturlage hat auch Auswirkungen auf die Beschäftigungslage. Die in der Branche angespannte Fachkräftesituation wird sich in der Branche weiter verschärfen. 27,9 % der Befragten verweisen zwischenzeitlich auf offene Stellen in ihrem Unternehmen (Vorjahr: 25,2 %).
Der Fachverband
Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg ist die Dachorganisation der 38 Elektro- bzw. Informationstechniker-Innungen im Land und vertritt als Arbeitgeber- und Wirtschaftsverband die Interessen von annähernd 10.000 Handwerksunternehmen der Elektrotechnik, der Informationstechnik und des Elektromaschinenbaus.
Die knapp 50.000 Beschäftigten der Branche erwirtschaften einen jährlichen Umsatz von mehr als 5,6 Mrd. Euro.
Rund 4.330 junge Menschen werden derzeit in einem der attraktiven Ausbildungsberufe im Bereich Elektroniker/-in mit den Fachrichtungen „Energie- und Gebäudetechnik“, „Automatisierungstechnik“ und „Informations- und Telekommunikationstechnik“, im Bereich Systemelektroniker/-in, im Bereich Elektroniker/-in für Maschinen und Antriebstechnik sowie im Bereich Informationselektroniker/-in mit den Schwerpunkten „Geräte- und Systemtechnik“ bzw. „Bürosystemtechnik“ zum Facharbeiter ausgebildet.
» Ansprechpartner:
Andreas Hausch, Geschäftsführer
E-Mail: andreas.hausch(at)fv-eit-bw.de
Tel.: 07 11 / 95 59 06 66
Stuttgart, 03.11.2011 / AH-ps
FACHVERBAND
ELEKTRO- UND INFORMATIONSTECHNIK
BADEN-WÜRTTEMBERG
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