Aktuelles vom 07.07.15

Smartphones: Im Ausland lauern Kostenfallen

Wer während eines Arbeitseinsatzes im Ausland E-Mails abrufen, SMS verschicken oder im Internet surfen möchte, kann dies per Smartphone bequem tun. Aber aufgepasst: Es lauern Kostenfallen.

Auf Brüsseler Druck sind in den vergangenen Jahren die Kosten für Telefonate und mobiles Internet-Surfen im EU-Ausland erheblich gesunken. Und am 5. Juni 2017 sollen die Roaming-Gebühren in der EU ganz auslaufen.

Zuzüglich Mehrwertsteuer fallen im EU-Ausland derzeit folgende Kosten an:

Telefonatemax. 19 Cent für abgehende Anrufe,
max. 5 Cent für eingehende Anrufe
SMSmax. 6 Cent für ausgehende Mitteilungen,
der Empfang ist kostenlos
Internetbis zu 20 Cent pro MB; Kostenobergrenze 50 Euro, wenn diese erreicht ist, muss der Kunde einer weiteren Nutzung ausdrücklich zustimmen

Außerhalb der EU gelten diese Roaming-Regelungen nicht. Dort können die Dienste deshalb deutlich teurer sein.

Daten-Roaming abschalten

Nicht nur beim aktiven mobilen Surfen im Internet werden Daten übertragen – viele Apps laden auch unbemerkt Daten im Hintergrund herunter. Handybesitzer können das verhindern indem sie diese Datenverbindung nur zulassen, wenn sie wirklich gebraucht werden. Auch Kartendienste und Übersetzungsprogramme, die im Ausland schnell weiterhelfen, benötigen häufig ein hohes Datenvolumen. Beide Dienste funktionieren aber auch ohne Internetverbindung. Für Wegbeschreibungen kann zur Standortermittlung die GPS-Funktion des Geräts genutzt werden. Übersetzungs-Apps funktionieren ebenso offline.

Spezielle Auslandstarife nutzen

Wird viel außerhalb Deutschlands gesurft oder telefoniert, bieten sich spezielle Auslandspakete an. Informationen zu solchen Tarifen gibt es bei den Netzbetreibern. Wer sich langfristig im Ausland aufhält, kann auch eine Prepaid-Karte des jeweiligen Landes in Betracht ziehen.

Gebührenfreie öffentliche W-LAN-Netze

An vielen Orten gibt es kostenlose Zugangspunkte für W-LAN-Netze. Die Nutzung solcher Internetverbindungen spart viel Geld, sollte allerdings grundsätzlich nicht zum Übertragen sensibler Daten wie etwa beim Online-Banking genutzt werden.

Kontakt:
Petra Schulze
FV EIT BW
Technische Beraterin

 

 

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