Aktuelles vom 22.05.15

Wohnungseinbrüche: Handwerk hilft bei Prävention

Die Zahl der Wohnungseinbrüche hat in den letzten Jahren spürbar zugenommen. Die polizeiliche Kriminalstatistik vermeldet für 2014 eine Zunahme um 1,8 Prozent auf rund 152.000 Fälle. E-Handwerksfirmen können dabei staatliche Förderprogramme nutzen.

Ein Forschungsprojekt des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen bestätigt in diesem Zusammenhang die positive Wirkung von Präventionsmaßnahmen. Es zeigt sich außerdem: Von der Beratung durch ein Sicherheitsfachgeschäft oder einen entsprechenden Handwerksbetrieb geht eine stärkere Präventivwirkung aus, als von einer Polizeiberatung. Der aktuelle Präventionsreport der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK) informiert über die Ergebnisse des Forschungsprojektes und beschreibt vielversprechende Handlungsansätze für die Prävention.

» DFK-Präventionsreport, Mai 2015

Eine staatliche Förderung für präventive Maßnahmen zum Einbruchschutz ist bislang nur indirekt über die Förderprogramme der KfW-Bankengruppe (KfW) „Altersgerecht Umbauen (Nr. 159, 455)“ und „Energieeffizient Sanieren (Nr. 151, 430)“ abrufbar. Innerhalb dieser Förderprogrammne kann in Maßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden, wenn sie in unmittelbarem Zusammenhang mit barrierereduzierenden Maßnahmen oder energetischer Sanierung stehen.

Bund plant 30-Millionen-Zuschuss
Allerdings wurde am Donnerstag, den 21. Mai bekannt, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages beschlossen hat, den Einbruchschutz für Häuser und Wohnungen stärker zu fördern. Es sollen für dieses und die nächsten beiden Jahre jeweils zehn Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden.

Was ist geplant:
Künftig kann der Einbau von Alarmanlagen, sicheren Türen und Fenstern oder Gittern von der bundeseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) separat gefördert werden.

Dabei werden 20 Prozent der Investitionen vom Staat bezuschusst - bis zu einer Höhe von maximal 1500 Euro pro Auftrag, bei einem Mindestinvestitionsvolumen von 500 Euro. Die Förderung der Materialkosten kann dabei zusätzlich zur steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen in Anspruch genommen werden.

In den nächsten Monaten werden vom Bundesbauministerium die Fördervoraussetzungen und die jeweilige Förderhöhe für die einzelne Maßnahme noch konkretisiert, sodass das Programm voraussichtlich ab Herbst abrufbar ist. Sobald es neuere Informationen zu dieser KfW-Förderung gibt, werden wir wieder berichten.


Kontakt:
Steffen Häusler
FV EIT BW
Technischer Berater

 

 

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