eltefa mit interessantem Programm für Auszubildende

Vielfältige Aufgaben erwarteten die jungen Auszubildenden auf dem AZUBI-Power-Check. (Bild: Messe Stuttgart)

Auch für die Auszubildenden der Elektrobranche war auf der eltefa 2017 wieder einiges geboten: Das Sicherheitsseminar der Berufsgenossenschaft und der AZUBI-Power-Check erfreuten sich großer Resonanz.

An allen drei Messetagen fand vormittags im Internationalen Congresscenter der Messe Stuttgart das Azubi-Sicherheitsseminar statt. Unter dem Motto „Sicheres Arbeiten an elektrischen Niederspannungs-Schaltanlagen“ wies die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse zahlreiche Auszubildende aus ganz Baden-Württemberg in wichtige Grundlagen der Arbeitssicherheit ein. Die Seminare wurden von mehr als 1.000 Auszubildenden besucht, die im Vorfeld von den Elektro-Innungen aus dem Land angemeldet wurden. Rolf Brenner, Ressortleiter Aus- und Weiterbildung beim Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg (FV EIT BW) begrüßte an allen drei Tagen die vielen jungen Auszubildenden und gab eine Einweisung in den Ablauf des AZUBI-Power-Check.

Dort konnten die Nachwuchskräfte ihre Fertigkeiten unter Beweis stellen: An 31 Hersteller-Ständen galt es, praktische Aufgaben zu bewältigen. Im Erfolgsfall gab es an jedem der Stände ein kleines Geschenk sowie einen Stempel für das erfolgreiche Absolvieren der Station. 15 Stempel berechtigten zur Teilnahme an einer der täglichen Tablet-Verlosungen. Hier gab es ein Samsung Galaxy Tab S2 zu gewinnen. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg war dafür mit einem eigenen Stand vertreten, um die Aktion sowie die Teilnahme an der Verlosung zu koordinieren. „Die jungen Menschen waren begeistert und motiviert und beim AZUBI-Power-Check mit Eifer dabei“, resümierte Brenner die gelungenen Veranstaltungen für den Fachkräftenachwuchs.

Schülerprojekt: 100 Schüler lernen E-Handwerk kennen

Schüler aus Weissach in Action. (Bild: FV EIT BW)

Am Projekt zur beruflichen Orientierung auf dem „AZUBI-Power-Check“ nahmen nochmals  mehr Schüler als 2015 teil. Das vielseitige Programm und die Gastfreundschaft des E-Handwerks begeisterte die technisch interessierten Schulklassen.

Rund 100 Schüler und Lehrer aus Werkrealschulen und Realschulen im Großraum Stuttgart kamen auf Einladung des Fachverbandes zur eltefa, um die interessanten Ausbildungs- und Beschäftigungsperspektiven des E-Handwerk kennenzulernen. Besonders erfreulich: Verschiedene Schulen, die bereits 2015 im Fokus standen aber aus organisatorischen Gründen nicht teilnehmen konnten, waren dieses Mal begeistert dabei. Zudem ist es gelungen, aus jedem der vier an Stuttgart grenzenden Landkreise Böblingen, Esslingen, Ludwigsburg und dem Rems-Murr-Kreis eine Schülergruppe zu gewinnen. Zudem waren der Landkreis Göppingen und der Ostalbkreis vertreten.

Berufsorientierung „zum Anfassen“ kommt bei Schülern an
Erneut wurde deutlich, dass sich Heranwachsende bei der Berufsorientierung aktiv einbringen und praktisch erproben möchten. Der AZUBI-Power-Check kommt daher gerade bei technisch interessierten Schülern sehr gut an. Da ihnen die reine Informationsvermittlung aus dem Schulalltag hinlänglich bekannt ist, lassen sich Schüler damit weniger begeistern. Der Fachverband hielt seine E-Zubis-Präsentation deshalb auch bewusst kürzer, als dies beispielsweise vor Arbeitsberatern und -vermittlern der Bundesagentur für Arbeit - entsprechende Veranstaltungen finden ebenfalls noch in diesem Jahr statt - der Fall ist.

Sechs Schulen aus dem Großraum Stuttgart waren engagiert dabei
Rolf Brenner begrüßte die aus Böblingen, Denkendorf, Göppingen, Marbach am Neckar, Schwäbisch Gmünd und Weissach im Tal (Rems-Murr-Kreis) angereisten Schülergruppen der achten bis zehnten Klassenstufe im Internationalen Congress Centrum (ICS). Im Anschluss präsentierten der Ressortleiter Aus- und Weiterbildung sowie Steffen Ellinger, Berater für Bildung und Unternehmensführung beim Fachverband, die spannenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den E-Handwerken. Zudem schilderte Felix Beeg, Auszubildender im dritten Lehrjahr zum Elektroniker mit der Fachrichtung Automatisierungstechnik beim etz Stuttgart, was die Ausbildung in den E-Handwerken ausmacht. Am Donnerstag stand mit Sophie Oßwald, Auszubildende zur Elektronikern mit der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik in der Stuttgarter Niederlassung der Heldele GmbH auch „das Gesicht des E-Handwerks“ für Fragen der Schüler zur Verfügung.

Bewährtes Konzept mit AZUBI-Power Check, Vesper und E-Haus
Danach stellten die von ihren technischen Fachlehrerinnen und Fachlehrern oder gar Schulrektoren begleiteten Schüler ihre Fertigkeiten auf dem Azubi-Power-Check unter Beweis. An 32 Hersteller-Ständen galt es kleinere praktische Aufgaben zu bewältigen, die mit tollen Werbegeschenken belohnt wurden. Das anschließende Vesper am Stand des Fachverbands kam ebenso gut an, wie der tolle Abschluss des Besuchsprogramms mit praktischen Einblicken in die smarten E-Haus-Technologien.

Tiefere Praxiseinblicke sollen im Praktikum folgen
Brenner und Ellinger konnten sich erneut freuen, wie motiviert und interessiert die jungen Leute auf der eltefa aufgetreten sind. Obwohl noch nicht feststeht, wie viele von ihnen den beruflichen Weg ins E-Handwerk finden werden, kam das „Schülerprojekt Azubi-Power-Check“ wieder sehr gut an. „Mich freut besonders, dass wir dieses Mal neue Schulen und nochmals deutlich mehr Schülerinnen und Schüler als vor zwei Jahren begeistern konnten. Wenn der eine oder andere von ihnen nun ein Praktikum oder eine Berufsausbildung in unserer zukunftsträchtigen Branche absolvieren möchte, stehen die Türen in den E-Handwerksbetrieben des Landes jederzeit offen“, resümierte Brenner.

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