Schlussbericht: Digital, vernetzt und auf Erfolgskurs

Branchentreff des Jahres im Südwesten lockte rund 24.000 Besucher nach Stuttgart / „Digitalisierung und Vernetzung“ bewegt die Branche – 492 zufriedene Aussteller.

Digitalisierung und Vernetzung: Das waren die zentralen Themen der eltefa 2017, der größten Landesmesse der Elektrobranche, die am 31. März in Stuttgart erfolgreich zu Ende ging. Eine Hauptrolle übernimmt dabei das Elektrohandwerk. Es schafft die Infrastrukturen für die digitale Transformation.

Positiv blickte daher Thomas Bürkle, Präsident des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und Vorsitzender des Eltefa-Messebeirats, am letzten Messetag in die Zukunft, denn „intelligente Lösungen der Gebäudesystemtechnik, Sicherheitstechnik, Energieeffizienz und Elektromobilität rücken die Fachbetriebe des E-Handwerks weiter in den Fokus. Die eltefa dient uns auch zur Werbung um Nachwuchs und zur Weiterbildung des Fachpersonals.“
 
„Die digitale Transformation trifft uns alle, denn sie erfordert mehr Veränderungsbereitschaft in unserer Branche“, ergänzte Andreas Bettermann, erster Vorsitzender des ZVEI-Fachverbandes Elektroinstallationssysteme (EIS).

Trendthemen erwiesen sich als Besuchermagnet
Als Zukunftsthema erwies sich auch die Elektromobilität, für die es ein enormes Potenzial für das Elektrohandwerk gibt: Wegen der wachsenden Anzahl an E-Fahrzeugen nimmt vor allem im privaten und halböffentlichen Bereich die Nachfrage nach Systemen zum Laden und Speichern zu. Wie derartige Lösungen im Detail aussehen, zeigten das E-Haus, die Sonderausstellung Elektromobilität und für viele überraschend auch der Lichtbereich: Dort zeigte ein Hersteller, wie sich eine Ladestation optisch und technisch ansprechend in eine Straßenleuchte integrieren lässt.

Digitalisierung und Vernetzung war auch ein Thema bei der Fortbildungsveranstaltung „AID Architekt & Ingenieur im Dialog“: Erfahrene Planer und namhafte Architekten erklärten über 200 Zuhörern, wie intelligente Gebäude in Zukunft sämtliche Komponenten miteinander verbinden und Energieströme bedarfsgerecht regeln. Außerdem erwies sich die eltefa erneut als Informationsplattform für Errichter, denn auch intelligente Sicherheitssysteme für Gebäude und IT sind ohne Strom nicht denkbar.

Neuer Schwerpunkt: Schaltanlagenbau kommt an
Der Mut, neue Wege zu gehen, wurde von den Besuchern honoriert. So ging die Eltefa Allianzen mit Fachmedien ein, um neue Themen auf der Messe zu präsentieren: Dazu zählten die Ausstellungsbereiche BUS GUIDE AREA und „Schaltanlagenbau im Fokus“, die mit Unterstützung der Fachzeitschriften „elektrobörse Smarthouse“ und „Schaltschrankbau“ entstanden. Etwa jeder vierte Eltefa-Besucher (exakt 23%) interessierte sich für das neue Thema.

Die Eltefa-Mischung kam an: Auf 42.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentierten 492 Aussteller (2015: 481) den fast 24.000 Besuchern (2015: rund 23.000) ihre Produkte und Dienstleistungen. Die größte Landesmesse der Elektrobranche erwies sich auch im Ausland als Zugpferd: So erhöhte sich der Anteil an Ausstellern aus dem Ausland auf 8,5 Prozent (2015: 7%); in diesem Jahr kamen 42 Aussteller aus 18 Ländern (2015: 34 Aussteller aus 11 Ländern).

„Für uns ist es die Messe, auf der sich alle treffen“, sagte Giorgio Assenza, Business Partner Divisions, Siemens AG aus Stuttgart. „Nicht nur das persönliche Gespräch, sondern die Projektplanung stand bei uns im Mittelpunkt. So kamen einige Architekten und Fachplaner schon mit konkreten Ideen, deren Realisierung sie bereits vor Ort starteten.“ Ergänzend meinten andere Aussteller, dass die Eltefa als wichtigste Regionalmesse ihrer Branche beweise, dass sich trotz steigender digitaler Kommunikation das persönliche Messegespräch durch nichts ersetzen lasse. Nur so ließen sich Kundenprobleme erkennen. Wie hoch der Informationsbedarf der Besucher ist, zeigt auch die auf 5,7 Stunden (2015: 5,3 Stunden) gestiegene Verweildauer.

Grund genug für die Messe Stuttgart, sich schon jetzt auf das Jubiläumsjahr 2019 zu freuen: Die 20. eltefa (27. bis 29.03.2019) belegt dann auch die neue Paul Horn Halle (Halle 10) und erweitert so ihr Platzangebot.

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