Zukunftsweisende Lichttechnik

Auch außergewöhnliche LED Einzelleuchten-Formate sind erhältlich. Bildnachweis: RZB/ Systemkonzept und Design: hartmut s. engel designstudio

Licht wird digital: Intelligentes Lichtmanagement und Human Centric Lighting / AID Architekt und Ingenieur im Dialog bietet Impulse für die Praxis

Die 20. Ausgabe der eltefa wird mit einem optimierten Hallenkonzept in vier Hallen mit einer Bruttofläche von insgesamt 46.000 m² umgesetzt. Die Fachbesucher finden so schneller ihre wichtigen Angebotsbereiche, was den Messeaufenthalt noch effizienter macht. Eines der Schwerpunktthemen der Messe: die moderne Lichttechnik in der Alfred Kärcher Halle (Halle 8). An den Messeständen finden die Fachbesucher neueste Entwicklungen rund um technische Leuchten, Außenbeleuchtung, LED-Technologie, sowie elektronische Komponenten und Zubehör. Denn fest steht: Die Lichttechnik wird immer wichtiger. In Zeiten der Digitalisierung steht sie nicht nur für Beleuchtung, sondern erfüllt multifunktionale Anforderungen. Das zukunftsweisende Angebot der Aussteller in der Alfred Kärcher Halle (Halle 8) spiegelt das wider. Die Besucher der eltefa wissen diese Bandbreite zu schätzen, so kommt jeder dritte Besucher auf die Messe, um sich über Lichttechnik zu informieren.

Trendthemen: Digitalisierung, intelligentes Lichtmanagement und Human Centric Lighting
Die Digitalisierung revolutioniert den Alltag – und natürlich auch die Industrie. Arbeitsprozesse werden automatisiert, Geräte und Komponenten werden miteinander vernetzt und kommunizieren untereinander. Und auch die Beleuchtung wird intelligent: Smarte Beleuchtungsnetzwerke stellen unter dem Begriff „Human Centric Lighting“ die individuellen Bedürfnisse der Nutzer in den Fokus und sorgen immer und überall für perfekte Sehbedingungen – zum Beispiel über spezielle Sensoren oder vorprogrammierte Lichtszenen. Darüber hinaus bieten intelligente Lichtmanagementsysteme – wie beispielsweise LiveLink von Trilux – dem Anwender umfangreiche Analyse- und Monitoring-Funktionen und zeigen unter anderem frühzeitig an, wann und wo im Gebäude eine Wartung erforderlich ist. Wichtig sind zudem intelligente Steuerungs- und Analyse-Funktionen sowie offene Schnittstellen, durch die sich die Leuchten unkompliziert in ein Gebäudemanagementsystem für zukünftige Industrie-4.0-Anwendungen einbinden lassen. „Mit Trilux Leuchten und unserem Steuerungssystem LiveLink bieten wir den Unternehmen bereits heute einen einfachen Zugang zu einer intelligent vernetzten Beleuchtung“, erklärt Dietmar Zembrot, Vorstand bei Trilux.

Zukunftsmarkt: Vernetzung von Beleuchtungssystemen
Die Digitalisierung und Vernetzung von Beleuchtungssystemen wird auch in der Ridi Group als eine der größten Herausforderungen der Lichtbranche in den kommenden Jahren gesehen. Aktuell gibt es noch eine Vielzahl von proprietären Systemen im Markt – diese herstellergebundenen „Insellösungen“ verhindern derzeit noch die schnellere Verbreitung gesteuerter Beleuchtungssysteme im Markt. Laut Manfred Diez, Geschäftsführer bei Ridi, müssen die Systeme in Zukunft vermehrt miteinander kompatibel sein, um eine einfachere Planung und Realisierung sowohl für Hersteller als auch für Kunden zu gewährleisten. Die Ridi Leuchten GmbH bietet dabei von einfachen Lichtlösungen bis hin zu komplexen Lichtsteuerungsanlagen für jede Planungsanforderung eine optimale Lösung. Beim Messeauftritt auf der eltefa 2019 wird das Unternehmen unter anderem eine neue Generation des bewährten Ridi Linia Lichtbandes vorstellen. Neben modernen Systemen für die optimale Office-Beleuchtung werden darüber hinaus auch hocheffiziente Industriebeleuchtungen mit extremer Lichtausbeute und optimalem Thermomanagement präsentiert.

Verbindung von Lichtästhetik und Sehkomfort
Eine angenehme Lichtatmosphäre mit Begrenzung der Direktblendung ist in Zukunft für jede Umgebung wünschenswert. Deshalb ist der Leitgedanke für RZB, die Entwicklung auf solche Lichtsysteme zu konzentrieren, die blendfreies sanftes LED-Licht in besonderer Qualität aus transparenten Kunststoffscheiben universell nutzbar machen. Intention ist darüber hinaus, durch die Merkmale „minimalistische Form“ und „transparente Lichtlenkung“ eine Lichtästhetik zu realisieren, die die Leuchten für eine offene Nutzung in jeder Architekturumgebung qualifizieren. Auch hier steht der biodynamische Tageslichtrhythmus (Human Centric Lighting - HCL) im Fokus und wird durch diese Lichtsysteme unterstützt. Diese Tunable-White-Versionen sind für das emotionale Wohlbefinden der Nutzer besonders wertvoll.

Als erste Produktfamilie hierzu hat RZB die LED Pendelleuchten-Serie TwinDot entwickelt. Diese basiert auf zwei grundlegenden Konzeptionen für eine neue Generation von Licht: Der auskoppelnden Mikroprismatik sowie dem authentischen Systemdesign des renommierten Designers Hartmut S. Engel, mit dem RZB bereits seit Langem erfolgreich zusammenarbeitet. Die innovative Mikroprismatik verwandelt die Totalreflektion der Lichtwellen im transparenten Kunststoff (PMMA): Räume erstrahlen so rundum in angenehm sanftem Licht mit weichen Schatten und blendfreiem Licht – für einen optimales Seh- und Arbeitskomfort.

Impulse für die Praxis: Licht und Lichttechnik im Rahmenprogramm der eltefa
Auch beim AID Architekt und Ingenieur im Dialog, der von German Architects sowohl organisiert als auch moderiert wird, dreht sich am dritten Messetag alles ums Thema Licht. Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Designer, Ingenieure, Planer und Industrievertreter, die sich unter anderem auf den Themenblock Licht mit Leidenschaft freuen dürfen. Hier zeigen drei renommierte Lichtplaner auf, wo in diesem Bereich aktuell die Trends liegen und welche fachliche Kompetenz Licht-Designern dabei zukommt. Erstmals findet diese Architekturveranstaltung in den Messehallen statt, im neuen Smart Building Forum in der Halle 8. Das komplette Programm des AID ist online zu finden unter: www.eltefa.de/aid

Auch am zweiten Messetag können sich Architekten und Planer dort updaten. Unter dem Titel: Trends für die Beleuchtung: Digitales, effizientes und komfortables Licht wird über die Trendthemen der Lichttechnik referiert. Die Moderation übernimmt die Fachzeitschrift HIGHLIGHT, die auch das Programm zusammengestellt hat.

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