19.08.2022

Konstruktiver Austausch in der Verbandsgeschäftsstelle

Um sich über aktuelle Themen auszutauschen war heute bei Präsident Thomas Bürkle und Hauptgeschäftsführer Andreas Bek Maximilian Mörseburg, MdB, u.a. Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales sowie stellvertretendes Mitglied im Wirtschaftsausschuss, in der Geschäftsstelle zu Gast.

Bild: FV EIT BW

Neben der Energiepolitik einschl. der konkreten Auswirkungen auf die Wirtschaft im Allgemeinen und die E-Handwerke im Land im Besonderen, standen auch die Aktivitäten des Verbandes im Hinblick auf die Fachkräfte- und Azubi-Gewinnung im Mittelpunkt. Auch das Thema gesetzlicher Mindestlohn wurde diskutiert. In diesem Zusammenhang appellierte Thomas Bürkle an den Stuttgarter Abgeordneten, "die handwerklichen Strukturen nicht auf dem Altar der Energiepolitik zu opfern. Die Fachkräfteproblematik ließe sich damit nicht lösen. Die elektrohandwerklichen Unternehmen benötigten keine disruptiveren politischen Entscheidungen, sondern vielmehr über mehrere Jahre berechenbare Rahmenbedingungen. A. Bek fügte ergänzend hinzu, dass der Fachverband die letzten 10 Jahre mit organischem Wachstum kontinuierlich Beschäftigung in der Branche im Land aufgebaut habe und es - bei 3,5 Jahren Ausbildungsdauer - rund 5 Jahre dauere,  bis gut ausgebildete Facharbeiter mit Praxiserfahrung den Betrieben zur Verfügung stünden."

Maximilian Mörseburg stimmte mit den Verbandsvertretern überein, dass politisch stabile Rahmenbedingungen die Entwicklung der Wirtschaft und insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen in hervorragender Weise flankieren. Auch sei darauf zu achten, dass die bürokratischen Belastungen nicht überhandnehmen. Als Negativbeispiel nannte er insbesondere die Neuerungen des Nachweisgesetzes, die zum 01.08.2022 in Kraft getreten sind. Denn entgegen den EU-Vorgaben, hatte sich die Bundesregierung dazu entschieden, diese Nachweiserbringung nicht über digitale Medien wie z.B. Email zulassen, sondern auf die kaum mehr zeitgemäße Schriftform zu bestehen. Eine weitere bürokratische Last also.

Beide Seiten werteten den Austausch überaus positiv und als Beginn eines konstruktiven Dialogs. Solche Treffen sollen zyklisch wiederholt werden. Bei Bedarf werden der Rechtsanwalt aus dem Bundestag wie auch die Vertreter des Fachverbandes individuell aufeinander zuzukommen, sofern es ad hoc Klärungsbedarfe gebe.

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