04.12.2018

Erfahrungsaustausch aus Südbaden

Regionale Obermeister und Vorstandsmitglieder der Mitgliedsinnungen aus Südbaden trafen sich im November auf Einladung des Vorsitzenden, Michael Müller, in Freiburg. Die Ausbildungssituation und andere aktuelle Themen standen im Fokus.

Austausch der Innungsvertreter der Region Südbaden in vorweihnachtlichem Ambiente.

Bild: FV EIT BW

Dabei war angesichts der anhaltend guten Auslastung der Unternehmen vor allem auch die Nachwuchs- bzw. die Ausbildungssituation in den Innungen das beherrschende Thema. Leider wird die Zahl derjenigen, die die richtige Einstellung bzw. die erforderlichen Qualifikationen mibringen nicht größer, was den Betreuungsaufwand sowie den firmen- bzw. innungsinternen Aufwand deutlich erhöht, will man auch künftig in ausreichender Zahl Fachkräfte im E-Handewerk zur Verfügung haben. Auch die aktuell seitens des Bundeswirtschaftsministeriums eplante außerordentliche Senkung der PV-Einspeisevergütung um 20 % zum 1.1.2019 für gebäudebezogende Anlagen zwischen 40 und 750 kWp sowie über weitere aktuelle Themen wie Änderung der Landesbau- bzw. Garagenverordnung, drohende Fahrverbote und Elektromobilität tauschten sich die Vertreter der Innungen aus. Denn die Deutsche Umwelthilfe hatte sich jetzt auch die Breisgaumetropole vorgenommen.

Innungsstatements
Im Rahmen des Erfahrungsaustausches zur Ausbildung der einzelnen Innungsvertreter konnte konstatiert werden, dass die verfügbaren Persönlichkeiten bzw. deren individuellen Fähigkeiten und die Anforderungen der aktuellen Ausbildungsberufsbilder immer mehr auseinanderklaffen. Stimmen nach Entfrachtung der bestehenden Ausbildungsinhalte bzw. auch nach einer Art Stufenausbildung wurden laut. Die Vertreter waren sich weitgehend darüber einig, dass Weiterentwicklungen hier erforderlich seien, da der Markt dies fordere. Allerdings, müssten Aspekte wie Elektrofachkraft, Eingruppiertung in tarifliche Vergütungsraster sowie die weiteren Karrieremöglichkeiten z.B. im Hinblick auf die Meisterqualifikation beachtet werden. Dies mache solche Anpassungen schwierig.

Aktuelle Themen
Hauptgeschäftsführer Andreas Bek berichtete über weitere aktuelle Entwicklungen wie unter anderem über aktuelle Beispiele aus der verbandlichen Arbeit wie z.B. die Neufassung der AR 4100 und die hieraus resultierenden Vorteile für die Elektrohandwerksunternehmen. Bzw. die Schulungsbedarfe, für die in Kürze dezentrale Weiterbildungsmaßnehmen über den E-Campus BW angeboten werden, die attraktive Preisvorteile für Innungsfachbetriebe vorsehen. Nachdem im kommenden Jahr Wahlen aller Verbandsgremien anstehen, zeigte er das Wahlprocedere und die Benennungsmöglichkeiten von geeigneten Persönlichkeiten durch die Mitgliedsinnungen auf. Auch skizzierte er Überlegungen zur Beitragsgestaltung ab dem Jahr 2020. Abschließend lud er alle Anwesenden und die Vertreter der Mitgliedsunternehmen in den einzelnen Innungen ein, zur eltefa 2019 zu kommen. Auch wäre es schön, wenn die Innungen erneut Gemeinschaftsfahrten anbieten würden. Zuschüsse werden wie gehabt auf Antrag gewährt. Das vollig neu konzipierte E-Haus sowie weitere attraktive Rahmenprogrammpunkte wie Azubi-Power-Check, Forum Schaltschrankbau, Architekten und Ingenieuretag u.v.w.m. warten auf die Fachbesucher.

Ein gemeinsamer Abendevent zu dem auch die mitgereisten Partnerinnen und Partner herzlich willkommen waren, und bei dem reichlich Möglichkeiten zum bilateralen Erfahrungsaustausch bestanden, rundeten die gelunge Veranstaltung ab.

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