07.01.2020

Konferenz der Obermeister

Die Obermeister der baden-württembergischen Elektro-Innungen trafen sich Ende November zur gemeinsamen Konferenz in Korntal-Münchingen.

Bild: FV EIT BW

Über 50 Teilnehmer nahmen dies zum Anlass, sich über neue Themen der Branche zu informieren und sich über ihre Arbeit in den Innungen auszutauschen. In ergänzenden Workshops konnten dieses Jahr aktuelle Themen vertieft werden.

Bericht des Präsidenten
Fachverband-Präsident Thomas Bürkle begrüßte die Obermeister und bewertete zunächst die aktuelle Branchenkonjunktur anhand der Herbst-Umfrage des Fachverbands bei seinen Mitgliedern. Während sich die Konjunkturstimmung in Baden-Württemberg zunehmend verschlechtert, blickt das Elektrohandwerk auf eine stabile Branchenkonjunktur, berichtete Thomas Bürkle. Darüber hinaus informierte er über den neuen Tarifabschluss für das Elektrohandwerk. Dieser sieht seit 1. November eine Erhöhung der Entgelte sowie der Ausbildungsvergütungen vor. Auch die Novellierung der Ausbildungsberufe in den E-Handwerken war Thema seines Ressortberichts, in dem er den angedachten Zeitplan vor allem vorstellte. Darüber hinaus informierte er über die aktuellen Änderungen bei der TRGS 519 und verwies insbesondere auf die Schulungen für die verantwortenden und Aufsicht führenden Personen. In seinem Tätigkeitsbericht erörterte er zudem die geplante Einführung einer Meisterprämie im Jahr 2020 und thematisierte die Zukunft der Mobilität und die Folgen für das Elektrohandwerk.

Austausch in Workshops
Nach dem Tätigkeitsbericht des Präsidenten hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, sich in drei verschiedenen Workshops zu den Themen „Durchführung von Gesellenprüfungen“, „Organisation des Innungsnotdienstes und Durchführung“ und „Pressearbeit / externe Kommunikation auf Innungsebene“ auszutauschen und neue Impulse für ihre Innungsarbeit zu erhalten. Die Kernergebnisse wurden im Anschluss im Plenum von den jeweiligen Workshop-Sprechern Monika Schaffner, Klaus Lasarek und Ulli Maier vorgestellt und diskutiert.

Thema Ausbildung
Intensiv diskutiert wurde zum Ende der Veranstaltung das Thema Ausbildung: Dabei erörterte Michael Müller, stellvertretender Obermeister der Innung Freiburg, den Antrag seiner Innung zum Thema „Unterstützung der Ausbildungsbetriebe“. Er stellte fest, dass Ausbildungsbetriebe viel Geld und Energie in die Ausbildung investieren, aber zunehmend die Auszubildende nach der Ausbildung ihren Betrieb verlassen. In der Folge diskutierten die Teilnehmer sowohl über die Möglichkeit eines finanziellen Ausgleichs als auch über Maßnahmen der Bindung von Nachwuchskräften an den Betrieb.

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