Bildung

Schulische Bildung und Berufsorientierung

Die Zukunft der baden-württembergischen E-Handwerksbetriebe hängt entscheidend von der Qualifikation und Motivation der Mitarbeiter ab. Bereits in der Ausbildung von jungen Menschen werden wichtige Weichen gestellt. Deshalb engagiert sich der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg mit seinen Mitgliedsinnungen auf allen Bildungsebenen mit professionell gestalteten Medienkampagnen, Lehrmitteln zur Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen, Beratungsdienstleistungen und zielführenden Veranstaltungen. Angefangen bei der frühkindlichen, spielerischen Bildung über die Bildungspläne an Grundschulen und die bildungspolitischen Auswirkungen an weiterführenden Schulen - der Fachverband ist über Kontakte zu Partnerorganisationen und Landesministerien sowie zunehmend auch an der Schnittstelle zu den Hochschulen bestens informiert und agiert insbesondere bei der Nachwuchsgewinnung am Puls der Zeit.

Exemplarische Lehrmaterialien zur Berufsorientierung:

  • Kindergarten: Pixi-Buch „Ich habe einen Freund, der ist Elektriker“

  • Grundschule: Vorlesebuch „Erik, der Elektroniker“

  • Sekundarstufe I: Unterrichtsmaterialien für den Physik- und Technikunterricht

  • Sekundarstufen I und II: Schulunterrichtsmaterialien auf lehreronline.de

Positionspapiere

  • Positionspapier zum G8 / G9

Pressemitteilungen

  • Informatikunterricht in allen Schularten ist wichtig

Ausbildung

Als übergeordnete Fachorganisation des baden-württembergischen Elektro- und Informationstechnikerhandwerks legt der Fachverband auf eine qualitativ hochwertige Ausbildungsorganisation sehr viel Wert. Aus diesem Grund bringt sich der Fachverband über die Koordination verschiedener Gremien in das landesweite Ausbildungs- und Prüfungsgeschehen in den E-Handwerken ein. Konkret steuert der Fachverband die Erstellung landesweit gleichwertigen oder gar einheitlichen Gesellenprüfungen. Der erste Teil der so genannten „gestreckten“ Gesellenprüfung (Ausbildungsberufe Elektroniker/in mit der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik sowie Elektroniker/in für Maschinen- und Antriebstechnik) und die Zwischenprüfung bei den Informationselektronikern werden komplett von Fachverbandsgremien erstellt. Das gleiche gilt auch für die jeweiligen Praxisteile des zweiten Prüfungsteils bzw. der Abschlussprüfung. Je nach Ausbildungsberuf treffen sich die Arbeitskreise zwei bis vier Mal pro Jahr, um anspruchsvolle aber verständliche Prüfungsaufgaben am Puls der Zeit zu erstellen. Die entsprechenden Theorieprüfungen am Ende der Berufsausbildung werden dagegen von Fachausschüssen unter der Koordination des baden-württembergischen Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport erstellt. Auch in diesen Ausschüssen wirken aber Delegierte des Fachverbandes an der Erstellung der Prüfungsfragen mit.

Auch ein weiteres Fachverbandsgremium trägt einen wichtigen Teil zur Qualitätssicherung in der Berufsausbildung des baden-württembergischen E-Handwerks bei. Im Arbeitskreis der überbetrieblichen Ausbilder aus den Bildungs- und Technologiezentren (AK BTZ) findet der Wissenstransfer zu neuesten Technologien in die überbetriebliche Ausbildung statt. Zudem dient das Gremium als Austausch- und Verständigungsplattform zu den Lern- und Vermittlungsmethoden gegenüber Auszubildenden. Neben zwei Samstagen im Jahr trifft sich der AK BTZ auch traditionell gleich nach den Sommerferien zur Train-The-Trainer-Weiterbildungswoche in Kleinaspach. Das mit attraktiven Vorträgen, Workshops und Fachexkursionen bestückte Seminarprogramm wird von der Fördergesellschaft Elektrotechnischer Unternehmen mbH des Fachverbandes organisiert.

Weitere wichtige Aufgaben auf dem Gebiet der Ausbildung beruhen auf der engen Verzahnung zu Partnerorganisationen (Baden-Württembergischer Handwerkstag, Handwerkskammern, Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände) sowie direkten Kontakten zu den Regierungspräsidien und dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Unter anderem bezieht der Fachverband Stellung zu den grundlegenden Fragen der Berufsausbildungsorganisation in den baden-württembergischen E-Handwerken (siehe nachfolgende Positionspapiere). Die Unterstützung des Ausbildungsbündnisses und der Fachkräfteallianz im Land sind weitere Bausteine, die das weitreichende Engagement des Fachverbandes auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung unterstreichen.

Das Ausbildungsbündnis zielt darauf ab, die Übergänge junger Menschen von der Schule in den Beruf zu gestalten, die Attraktivität und Qualität der Berufsausbildung zu steigern und die Ausbildung insgesamt zukunftsfähig zu machen. Die Fachkräfteallianz vereint in Baden-Württemberg alle Partner, die an der Fachkräftesicherung im Land mitarbeiten. Auch der Fachverband ist über seine Mitgliedschaft und Mitwirkung im Baden-Württembergischen Handwerkstag vertreten.

Positionspapiere

  • Einjährige Berufsfachschule (1BFE) versus duale Berufsausbildung von Anfang an

  • Keine Stufenausbildung im E-Handwerk

Bündnis für Ausbildung

  • zum Download

Fachkräfteallianz

Fort- und Weiterbildung

Baden-Württemberg ist eine der stärksten Wirtschaftsregionen in Europa mit der höchsten Innovationskraft und den meisten Patentanmeldungen. Darüber sind die  Elektro- und Informationstechnik Branchen mit den kürzesten Innovationszyklen überhaupt. Damit dies auch in Zukunft so bleibt und die Kunden vom Know-how der E-Handwerksunternehmen profitieren können, setzen die meisten baden-württembergischen E-Handwerksunternehmer sowohl auf ihre eigene Weiterqualifizierung als auch eine kontinuierliche Wissensoptimierung ihrer Mitarbeiter. Zielgerichtete Weiterbildungen sichern schließlich nicht nur die Innovationsstärke eines Unternehmens, sondern auch die Prozessqualität. Nicht  zuletzt können sich selbst Facharbeiter mit eine anspruchsvollen Berufsausbildung in einem der E-Handwerke nachhaltiger im Job zurechtfinden, wenn sie sich den stetig wandelnden Anforderungen und Veränderungen der Marktanforderungen stellen.

Viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer haben den Zeitgeist erkannt, der durch die im Zusammenhang mit der Digitalisierung stehende Dynamisierung der Arbeitsprozesse weiter vorangetrieben wird. Das Thema Weiterbildung wurde bei zahlreichen E-Handwerksunternehme in Betriebsvereinbarungen verankert. Der Fachverband Elektro- und Informationstechnik hat hierzu sogar einen Tarifvertrag zur Qualifizierung abgeschlossen.

Der Fachverband ist aber auch sonst noch auf dem Gebiet der Weiterbildung überaus aktiv. Das zentral in Stuttgart platziere Unternehmerforum des Fachverbandes findet geraden Jahren zwei Mal und in ungeraden Jahren (in denen die Fachmesse eltefa stattfindet) ein Mal statt. Für Innungsmitglieder ist die Teilnahme kostenfrei. Nicht-Innungsmitglieder können gegen Gebühr ebenfalls teilnehmen. Weitere Vorzüge für Innungsmitglieder im Bereich der Fort- und Weiterbildung sind der Zugang zum landesweit zugänglichen Lehrgangsangebot für E-Handwerksbetriebe „E-Campus-BW“ sowie insbesondere zur E-CHECK-Seminar-Konzeption mir ihren konkreten und gut zu vermarktenden Angeboten. Nicht zuletzt finden unter dem Dach des Fachverbandes auch Fachtagungen statt, beispielsweise  zu den Themen Kalkulation und IT-Sicherheit.

Ähnlich zu den prüfungserstellenden Gremien im Bereich der Berufsausbildung koordiniert der Fachverband zudem die Arbeitsgemeinschaft der baden-württembergische Meisterprüfungsausschüsse (ARGE MP) im Elektrotechniker-Handwerk. Deren Aufgabe ist es, landeseinheitlich gleichwertige Prüfungsbedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Meisterprüfungen sicher zu stellen. Die ARGE MP trifft sich zwei Mal jährlich unter Beteiligung des Fachverbandes und des zuständigen Betreuers der baden-württembergischen Handwerkskammern. Der Austausch untereinander dient dem Erfahrungsgewinn und der Qualitätssicherung des Meisterprüfungswesens im Elektrotechniker-Handwerk.

  • Link: www.e-campus-bw.de

  • zum Download: Aktuelles Programm Unternehmerforum

  • zum Download: Aktueller Flyer Fachtagungen IT-Sicherheit und Kalkulation

Ansprechpartner

Berater Bildung / Unternehmensführung
Steffen Ellinger

0711-95590666

0711-551875

steffen.ellinger@fv-eit-bw.de

Sie möchten Mitglied werden? Schreiben Sie uns: info(at)fv-eit-bw.de oder rufen Sie uns an: 0711/95590666

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